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Kostenrechner für automatische Tore

Berechnet die Kosten eines automatischen Schiebe-, Dreh- oder Sektionaltors. Enthält Torblatt, Antriebstechnik und Montage.

Ein Schiebetor aus Stahl für eine lichte Durchfahrt von 4 m wiegt je nach Ausführung etwa 150 bis 250 kg und kommt mit einem einzigen Antrieb aus, typischerweise mit einer Schubkraft um 500 N. Ein zweiflügeliges Drehtor derselben Breite arbeitet mit leichteren Torblättern, benötigt dafür aber zwei Antriebe, einen je Flügel.

Das Torgewicht in Kilogramm ist der technische Parameter, der die Antriebsauswahl bestimmt. Das Material, also pulverbeschichteter Stahl, stranggepresstes Aluminium oder Edelstahl, entscheidet dagegen über den größten Teil der Gesamtkosten und über den Pflegeaufwand der ersten zehn Jahre. Ein Sektionaltor für die Garage folgt einer eigenen Logik: Hier wird nicht nach laufendem Meter gerechnet, sondern über die Torfläche, wobei üblicherweise eine Höhe von 2,2 m angesetzt wird.

In Deutschland gibt meist das Grundstück die Bauart vor. Bei Reihenhäusern und Doppelhaushälften mit knapper Vorfläche ist das Schiebetor gesetzt, beim freistehenden Einfamilienhaus mit tiefer Zufahrt bleibt das Drehtor die klassische Wahl, und die Garage selbst erhält in aller Regel ein Sektionaltor. Die Durchfahrtsbreite folgt der Nutzung: rund 3 bis 4 m für Fußgänger und Pkw, 4 bis 5 m für eine breite Zufahrt, 5 bis 7 m für zwei Fahrspuren.

Rechnen Sie die Antriebstechnik nie getrennt vom Torblatt. Ein schweres Tor verlangt einen stärkeren Antrieb, und ein Antrieb an der Leistungsgrenze verkürzt die Lebensdauer der gesamten Anlage. Erst beide Positionen zusammen ergeben eine belastbare Schätzung, zu der die Montage mit elektrischem Anschluss hinzukommt.

Dieser Rechner schätzt die Investition anhand von Torbauart, Material und lichter Durchfahrtsbreite mit Referenzwerten des deutschen Marktes, aufgeschlüsselt nach Torblatt, Antrieb und Montage. Diese Aufteilung erleichtert den Angebotsvergleich, weil sich jede Position einzeln nachvollziehen lässt. Nicht enthalten sind Nebenleistungen, die stark vom Grundstück abhängen: das Fundament der Antriebssäule, Erd- und Pflasterarbeiten für die Bodenschiene sowie eine eventuell nötige neue Zuleitung bis zum Antriebsstandort.

Das Ergebnis wird automatisch aktualisiert.

Ideal für schmale Grundstücke · Erfordert eingelassene Laufschiene · Seitlicher Antrieb

Zugang für Fußgänger und Pkw: 3–4 m · Breite Zufahrt: 4–5 m · Zwei Fahrspuren: 5–7 m

Stahl: günstiger, erfordert regelmäßigen Korrosionsschutz · Aluminium: leicht, rostfrei · Edelstahl: wartungsfrei, höhere Anschaffungskosten

Enthält Antrieb, Sicherheitslichtschranken und 2 Handsender

Umfasst Arbeitslohn, elektrischen Anschluss an die Hausverteilung, Programmierung und Endeinstellung

Referenzwerte des deutschen Marktes nach Torbauart, Material und Ausstattungsniveau, getrennt ausgewiesen nach Torblatt, Antrieb und Montage. Für Sektionaltore wird eine Torhöhe von 2,2 m angenommen. Passen Sie die Werte an das Ihnen vorliegende Angebot an.

Geschätzte Gesamtkosten

2.605 €

Für eine Durchfahrtsbreite von 4,0 m

Torblatt
1.560 €
Antrieb und Steuerung
650 €
Montage
395 €
Geschätzte Summe
2.605 €
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Funktionsweise

1

Wählen Sie die Torbauart: Schiebetor (läuft parallel zum Zaun), zweiflügeliges Drehtor oder Sektionaltor für die Garage.

2

Geben Sie die lichte Durchfahrtsbreite in Metern an, gemessen zwischen den Auflagerpunkten und nicht über die gesamte Zaunöffnung.

3

Wählen Sie das Material des Torblatts: pulverbeschichteter Stahl, stranggepresstes Aluminium oder Edelstahl.

Formel

K_gesamt = K_Torblatt + K_Antrieb + K_Montage
K_gesamtGeschätzte Gesamtkosten der Anlage in Euro
K_TorblattTorblatt: Breite × Kosten je Meter (Schiebetor und Drehtor) oder Breite × 2,2 × Kosten je Quadratmeter (Sektionaltor)
K_AntriebAntriebssystem: Hauptantrieb, Sicherheitslichtschranken und 2 Handsender
K_MontageArbeitslohn, elektrischer Anschluss an die Hausverteilung, Programmierung und Endeinstellung (sofern ausgewählt)

So wird gerechnet

Was kostet ein automatisches Tor in Deutschland

Die Automatisierung von Hof- und Garagentoren gehört zu den am häufigsten beauftragten Kleinbauleistungen am deutschen Einfamilienhaus. Mit der Verdichtung der Umlandgemeinden von Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt am Main ist die Nachfrage nach Lösungen gestiegen, die Komfort und Sicherheit verbinden. Ein automatisches Tor löst zwei Probleme gleichzeitig: Es erspart das Aussteigen bei Regen und ergänzt die Grundstückszufahrt um eine wirksame physische Barriere.

Die Kosten hängen stark von der Torbauart, vom Material und vom Ausstattungsniveau der Antriebstechnik ab. Zwischen der einfachsten und der hochwertigsten Lösung für dieselbe Durchfahrtsbreite liegt ein erheblicher Unterschied. Wer Angebote sinnvoll vergleichen will, sollte die Variablen kennen, bevor er den ersten Fachbetrieb anfragt.

Die drei Torbauarten

Das Schiebetor ist die übliche Wahl, wenn vor der Einfahrt wenig Platz zur Verfügung steht. Es läuft parallel zum Zaun, benötigt eine im Boden eingelassene Laufschiene und einen seitlich auf einem Fundament montierten Antrieb. Es eignet sich für lichte Durchfahrten von etwa 3 bis 7 m und trägt auch schwere Torblätter problemlos. In windexponierten Lagen, etwa an der Nordsee- und Ostseeküste, ist es die stabilste Bauart; die Windwiderstandsklassen für Tore sind in DIN EN 12424 geregelt. Der Nachteil ist die Bodenschiene: Bei Pflaster oder gestalteten Belägen kommt eine zusätzliche Tiefbauleistung hinzu.

Das zweiflügelige Drehtor ist die klassische Lösung am freistehenden Haus. Jeder Flügel öffnet nach innen oder außen und wird von einem Arm- oder Spindelantrieb bewegt. Es braucht freien Öffnungsraum, mindestens die Flügellänge, und ein einigermaßen ebenes Gelände an der Zufahrt. Weil zwei Flügel bewegt werden, arbeitet das System mit zwei Antrieben, was den Anteil der Antriebstechnik an den Gesamtkosten gegenüber dem Schiebetor erhöht.

Das Sektionaltor der Garage öffnet nach oben, die Paneele laufen unter die Decke. Es benötigt weder Platz im Außenbereich noch eine Bodenschiene und ist der Standard für Einzel- und Doppelgaragen mit Durchfahrten von etwa 2,5 bis 5 m. Der Antrieb hängt an der Decke, ein Blockieren durch Hindernisse im Schwenkbereich ist ausgeschlossen. Entgegen einer verbreiteten Annahme ist es nicht zwangsläufig teurer als ein Schiebetor aus demselben Material; der Vergleich hängt von der Breite und von der Ausführungsqualität ab.

Material: Stahl, Aluminium oder Edelstahl

Pulverbeschichteter Stahl ist die günstigste Variante. Mit sachgerechtem Korrosionsschutz (Grundierung und witterungsbeständige Deckbeschichtung) hält er dem mitteleuropäischen Klima gut stand, verlangt aber wiederkehrende Pflege. Die empfohlenen Wartungs- und Nachbesserungsintervalle geben die Hersteller in ihren technischen Datenblättern an; in Küstennähe fallen sie kürzer aus, weil salzhaltige Luft die Oxidation beschleunigt.

Stranggepresstes Aluminium ist das im Neubau am häufigsten verbaute Material für Einfahrtstore. Es ist leichter als Stahl, was den Verschleiß des Antriebs über die Jahre verringert, es rostet nicht, und die Pulverbeschichtung ist praktisch dauerhaft. Der Aufpreis gegenüber Stahl wird über die Nutzungsdauer teilweise dadurch ausgeglichen, dass der wiederkehrende Korrosionsschutz entfällt.

Edelstahl oder polierter Stahl ist die gehobene Variante, häufig bei repräsentativen Objekten. Er benötigt keine Oberflächenbehandlung, wirkt zeitgemäß und bleibt über Jahrzehnte optisch stabil. Die Entscheidung fällt hier ebenso sehr aus gestalterischen wie aus funktionalen Gründen.

Was im Antriebspaket enthalten ist

Ein vollständiges System besteht aus mehr als dem Motor. Zum Lieferumfang gehören üblicherweise der Hauptantrieb (Schiebeantrieb, Armantrieb oder Deckenantrieb), Sicherheitslichtschranken, zwei bis vier Handsender, die Steuerung mit Funkempfänger und, je nach Grundstückszuschnitt, eine Antenne zur Reichweitenverlängerung. Manche Einstiegsangebote führen Lichtschranken und Handsender als separate Positionen. Prüfen Sie deshalb immer die Positionsliste, bevor Sie zwei Angebote nebeneinanderlegen.

Sicherheit und rechtliche Pflichten

Ein kraftbetätigtes Tor gilt rechtlich als Maschine. Für das Inverkehrbringen gilt die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, die ab Januar 2027 von der Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 abgelöst wird. Die einschlägigen harmonisierten Normen sind DIN EN 13241 (Produktnorm für Tore), DIN EN 12453 (Nutzungssicherheit kraftbetätigter Tore) und DIN EN 12978 (Schutzeinrichtungen). Daraus folgt die Pflicht, Hindernisse während der Torbewegung zu erkennen und die Bewegung anzuhalten oder umzukehren. Lichtschranken aus Sender und Empfänger beidseits der Durchfahrt sind die verbreitetste Umsetzung, ergänzt um die Kraftbegrenzung der Steuerung. Fehlen diese Einrichtungen, funktioniert das Tor zwar weiterhin, der Betreiber trägt aber die Haftung im Schadensfall.

Häufige Fehler vor der Bestellung

Eine falsch gemessene Durchfahrt ist der häufigste Fehler. Anzugeben ist die lichte Breite zwischen den Auflagerpunkten, nicht die gesamte Zaunöffnung. Zehn Zentimeter zu viel bedeuten ein Tor, das nicht sauber schließt; zehn Zentimeter zu wenig bedeuten ein Tor, das beim Öffnen an der Mauer schleift.

Ein unterdimensionierter Antrieb ist der teuerste Fehler. Ein Stahltor von 5 m Breite und 2 m Höhe kann 150 bis 250 kg wiegen. Ein zu schwacher Antrieb läuft heiß, nimmt mehr Strom auf und fällt vorzeitig aus. Die Hersteller veröffentlichen Auslegungstabellen, die Torgewicht und tägliche Schaltspielzahl miteinander verknüpfen. Gleichen Sie den gewählten Antrieb immer mit dieser Tabelle ab.

Ein fehlender Stromanschluss am Antriebsstandort zieht Nacharbeiten nach sich. Der Anschluss erfolgt am 230-V-Netz nach der Normenreihe DIN VDE 0100 durch einen Elektrofachbetrieb, der im Installateurverzeichnis des Netzbetreibers eingetragen ist. Wo keine Leitung in der Nähe liegt, halten Antriebe mit Notstromakku den Betrieb auch bei Netzausfall aufrecht.

Wann ein Fachbetrieb einzuschalten ist

Diese Berechnung liefert eine Budgetgröße, kein Angebot. Holen Sie vor der Bestellung zwei bis drei schriftliche Angebote ein, lassen Sie sich vergleichbare Referenzobjekte nennen und bestehen Sie auf einer Positionsliste mit Bauteilen, Terminen und Gewährleistungsbedingungen. Der Montagebetrieb muss die Prüfung nach DIN EN 12453 dokumentieren und dem Betreiber die Unterlagen übergeben. Die Registrierung der Anlage beim Hersteller ist häufig Voraussetzung für die Garantie auf den Antrieb.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet ein automatisches Schiebetor in Deutschland?

Die Kosten hängen vom Material und von der lichten Durchfahrtsbreite ab. Ein Torblatt aus pulverbeschichtetem Stahl mit einfachem Antrieb liegt im Einstiegsbereich, Aluminium mit Antriebstechnik der Standardklasse im mittleren Segment und Edelstahl mit hochwertigem Antrieb in der oberen Preisklasse. Jeder zusätzliche Meter Breite erhöht den Anteil des Torblatts und kann je nach Torgewicht einen stärkeren Antrieb erforderlich machen. Der Rechner weist die Schätzung getrennt nach Torblatt, Antrieb und Montage aus, sodass Sie jede Position mit dem vorliegenden Angebot vergleichen können.

Was ist teurer, ein Drehtor oder ein Schiebetor mit Antrieb?

Bei gleicher Durchfahrtsbreite ist das Torblatt eines Schiebetors in der Regel aufwendiger, weil Laufschiene, Laufwerk und die seitliche Antriebssäule stabiler ausfallen müssen. Das zweiflügelige Drehtor gleicht diesen Vorteil wieder aus, weil es zwei Antriebe benötigt, einen je Flügel. In der Summe liegen beide Bauarten bei Durchfahrten von 3 bis 5 m häufig nah beieinander. Die Entscheidung sollte deshalb nach dem verfügbaren Platz fallen und nicht nach dem Preis: Wo vor der Einfahrt kein Schwenkraum für die Flügel bleibt, ist das Schiebetor ohne Alternative.

Lohnt sich Aluminium statt Stahl bei einem automatischen Tor?

Mittelfristig meistens ja. Aluminium kostet in der Anschaffung mehr als Stahl, benötigt dafür aber keinen wiederkehrenden Korrosionsschutz. Ein Stahltor muss regelmäßig nachbehandelt werden; die Intervalle geben die Hersteller in den technischen Datenblättern an, und sie fallen in salzhaltiger Luft kürzer aus. In Küstenregionen an Nordsee und Ostsee sowie in Lagen mit starkem Streusalzeintrag ist Aluminium über die gesamte Nutzungsdauer betrachtet meist die günstigere Wahl. Hinzu kommt das geringere Gewicht, das den Antrieb schont und dessen Verschleiß verringert.

Was ist im Preis eines Torantriebs enthalten?

Ein vollständiges System umfasst den Hauptantrieb, die Sicherheitslichtschranken, zwei bis vier Handsender und die Steuerung mit Funkempfänger. Manche Einstiegsangebote führen Lichtschranken und Handsender als separate Positionen auf. Prüfen Sie die Positionsliste, bevor Sie Angebote vergleichen. Der elektrische Anschluss an die Hausverteilung ist eine eigene Leistung des Elektrofachbetriebs und im Antriebspreis üblicherweise nicht enthalten. Ebenfalls getrennt ausgewiesen werden häufig das Fundament der Antriebssäule, die Bodenschiene und Tiefbauarbeiten am vorhandenen Belag.

Sind Lichtschranken bei einem automatischen Tor Pflicht?

Ja. Ein kraftbetätigtes Tor ist rechtlich eine Maschine und fällt unter die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, ab Januar 2027 unter die Maschinenverordnung (EU) 2023/1230. Die harmonisierten Normen DIN EN 12453 und DIN EN 12978 verlangen, dass Hindernisse während der Torbewegung erkannt werden und die Bewegung anhält oder umkehrt. Lichtschranken beidseits der Durchfahrt sind die übliche Umsetzung, oft kombiniert mit der Kraftbegrenzung der Steuerung. Ohne diese Einrichtungen läuft das Tor zwar, der Betreiber trägt aber die Haftung bei Personen- oder Sachschäden.

Wann sollte ein Fachbetrieb die Montage übernehmen?

Immer. Der Anschluss erfolgt am 230-V-Netz und ist nach der Normenreihe DIN VDE 0100 einem Elektrofachbetrieb vorbehalten, der im Installateurverzeichnis des Netzbetreibers eingetragen ist. Der Montagebetrieb sollte zusätzlich für die eingesetzte Antriebstechnik geschult sein, denn eine falsch parametrierte Steuerung fährt ohne saubere Endabschaltung oder verliert bei zweiflügeligen Toren die Synchronisation. Verlangen Sie zwei bis drei schriftliche Angebote, Referenzen vergleichbarer Anlagen sowie die dokumentierte Prüfung nach DIN EN 12453 samt Übergabe der Unterlagen.

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Von RivoCalc · Geprüft nach unseren redaktionellen Richtlinien · Aktualisiert am 18. Mai 2026

Die Ergebnisse sind Schätzwerte auf Basis marktüblicher Referenzwerte und ersetzen kein verbindliches Angebot. Die tatsächlichen Kosten hängen von Torgewicht, Fundament- und Tiefbauaufwand, Zugänglichkeit der Baustelle, Ausführungsqualität und regionalem Preisniveau ab. Für den elektrischen Anschluss und die Sicherheitsprüfung ist ein eingetragener Fachbetrieb einzuschalten.