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Trockenbauprofile berechnen | CW und UW Ständer

Berechnet Anzahl der Führungs- (UW) und Ständerprofile (CW) für eine Leichtbauwand aus Gipskartonplatten. Abstände von 40 oder 60 cm zwischen den Achsen.

Für eine Trockenbaudivisorwand mit 4,20 m Breite und 2,70 m Raumhöhe bei 60 cm Achsabstand benötigen Sie 4 Führungsprofile UW und 8 Ständerprofile CW — 12 Profile à 3 m insgesamt. Die Führungen überdecken zwei Reihen à 4,20 m (9,24 m mit 10 % Verschnitt), die 8 Ständer verteilen sich gleichmäßig über die Wandbreite bei 60 cm Achsabstand.

Der Achsabstand ist der kritische Parameter: 60 cm ist der Standard für Trockenbaudivisorwände im Wohnungsbau mit trockener Umgebung und 12,5 mm Plattendicke; 40 cm wird gewählt, wenn größere Steifigkeit erforderlich ist — höhere Raumhöhe, häufig beanspruchte Bereiche oder Anforderungen an den Schallschutz. Der 10 %-Verschnittzuschlag ist bereits im Ergebnis eingerechnet; bei Öffnungen für Türen oder Fenster müssen Verstärkungen manuell hinzuaddiert werden.

Geben Sie Wandbreite und Raumhöhe ein, wählen Sie den Achsabstand zwischen den Ständern und die Anzahl der Wände; die Rechner liefert die erforderliche Menge Führungs- und Ständerprofile, aufgerundet auf ganze Profile.

Das Ergebnis wird automatisch aktualisiert.

60 cm ist der Standard für Trockenbaudivisorwände in trockener Umgebung.

Führungsprofil UW je 3 m. Preis beim Lieferanten erfragen.

Ständerprofil CW je 3 m. Nennbreite (48 oder 70 mm) vor Bestellung prüfen.

Ständerprofile (CW je 3 m)

7Profile

7 Ständer pro Wand, Abstand 60 cm

Führungsprofile (UW je 3 m)

3Profile

Fußleiste + Kopfleiste, inklusive 10 % Verschnitt

Gesamtanzahl Profile
10 Profile
Verschnittzuschlag enthalten
10%
Teilen

Funktionsweise

1

Geben Sie die Wandbreite in Metern ein.

2

Geben Sie die Raumhöhe in Metern ein.

3

Wählen Sie den Achsabstand der Ständer: 60 cm für trockene Trockenbaudivisorwände im Wohnungsbau; 40 cm für höhere Steifigkeit oder größere Raumhöhe.

Formel

N_F = ⌈(2 × L × n × 1,10) / 3⌉ | N_S = ⌈((⌊L / e⌋ + 1) × h × n × 1,10) / 3⌉
N_FAnzahl der Führungsprofile UW (je 3 m)
N_SAnzahl der Ständerprofile CW (je 3 m)
LWandbreite (m)
hRaumhöhe (m)
nAnzahl gleicher Wände
eAchsabstand der Ständer (m): 0,40 oder 0,60
1,10Verschnittzuschlag von 10 Prozent
3Standardlänge jedes Profils (m)
⌈⌉Aufrundung; Profile werden einzeln verkauft
⌊⌋Abrundung; Anzahl ganzer Abstände

So wird gerechnet

Stahlprofile für Trockenbaudivisorwände: Wie viele Ständer und Führungen benötigt man?

Jede Leichtbauwand beginnt mit ihrer Tragstruktur aus Stahlprofilen. Die Gipskartonplatten sind die sichtbare Fassade, darunter liegt ein Stahlgerüst aus verzinktem Stahl, das Steifigkeit gibt, die Wand in Flucht hält und den Installationshohlraum schafft. Vor der Bestellung ist genaue Kalkulation der Profilmengen der erste Schritt, um Baustoppzeiten und Fehlbestellungen zu vermeiden.

Zwei Profiltypen: Führungen und Ständer

Jede Trockenbaudivisorwand besteht aus zwei verschiedenen verzinkten Stahlprofilen, beide im Handel in 3-Meter-Barren verfügbar.

Führungsprofile (U-Profil oder UW): Die horizontalen Profile werden am Boden und der Decke befestigt. Sie fungieren als Schiene, in die die Ständer eingesetzt und über die Wandbreite verteilt werden. Jede Wand benötigt zwei Reihen Führungen, eine am Boden und eine an der Decke, jeweils über die volle Breite. Die Profilhöhe bestimmt die Wanddicke: 48 mm für einfache Divisorwände, 70 mm oder 75 mm für breitere Hohlräume mit besserer Schalldämmung.

Ständerprofile (C-Profil oder CW): Die vertikalen Profile werden in die Führungen eingesetzt und bilden die tragende Struktur. Jeder Ständer verläuft vom Boden bis zur Decke und wird über die Wandbreite mit regelmäßigem Abstand angeordnet. Der Achsabstand ist die kritische Größe: 60 cm ist Standard für Wohnungsbau mit trockenen 12,5 mm Platten; 40 cm wird für höhere Steifigkeit eingesetzt — größere Höhen, mechanisch beanspruchte Bereiche oder erhöhte Schallschutzanforderungen.

Die europäische Norm DIN EN 14195:2005 legt die Dimensionen und Verzinkungsgrade dieser Profile fest. Für trockene Innenräume ist Z140-Verzinkung (140 g/m²) Standard; feuchte Umgebungen erfordern Z275 oder höher.

Berechnungsbeispiel

Für einen Konferenzraum in München mit einer Divisorwand von 4,20 m Breite und 2,70 m Raumhöhe:

Führungen: Zwei Reihen à 4,20 m (Boden und Decke) = 8,40 m Gesamtlänge. Mit 10 % Verschnitt: 8,40 × 1,10 = 9,24 m. Bei 3-Meter-Barren: 9,24 ÷ 3 = 3,08 aufgerundet = 4 Barren Führungsprofil.

Ständer: Bei 60 cm Achsabstand: ganzzahlig (4,20 ÷ 0,60) + 1 = 7 + 1 = 8 Ständer. Jeder 2,70 m lang = 8 × 2,70 = 21,60 m. Mit 10 % Verschnitt: 21,60 × 1,10 = 23,76 m. Bei 3-Meter-Barren: 23,76 ÷ 3 = 7,92 aufgerundet = 8 Barren Ständerprofil.

Insgesamt: 4 Führungs- + 8 Ständerprofile = 12 Stahlprofile für diese Wand.

Normen und technische Spezifikationen

Die europäische Norm DIN EN 14195:2005 ist der Maßstab für Stahlprofile in Trockenbausystemen. Sie legt fest: Profildimensionen (Flanschbreite, Stegdicke), Toleranzen, Verzinkungsklassen und mechanische Eigenschaften. Unterschiedliche Herkunftsländer (z. B. Deutschland, Österreich, Italien, Polen, China) bieten Profile unter verschiedenen Markennamen, die alle dieser Norm entsprechen — die technischen Daten sind also untereinander austauschbar, sofern die Nennbreite (48 mm oder 70/75 mm) gleich ist.

Zwei wichtige Aspekte für die Planung:

  1. Verschnittzuschlag: Ein 10%-Zuschlag auf die Gesamtlänge ist das Minimum und in dieser Rechner bereits enthalten. In komplexeren Geometrien (viele Ecken, Aussparungen für Installationen) sollten mindestens 15% eingeplant werden. Dieser Wert folgt aus praktischen Erfahrungen und wird von den technischen Datenblättern der Hersteller bestätigt.

  2. Profilkompatibilität: Führungsprofil UW 48 passt nur zu Ständerprofil CW 48. Die inneren Abmessungen der Führung sind für den Ständer der gleichen Serie kalibriert. Mischung von 48 mm und 70 mm führt zu mangelhaftem Einbau und Verformungen. Bei der Bestellung Nennbreite prüfen.

Besondere Fälle und Grenzen der Selbstplanung

Für einfache Trockenbaudivisorwände bis 3 m Höhe in trockener Umgebung genügt diese Rechner zusammen mit den technischen Datenblättern der Hersteller. Bei Höhen über 3 m, Anforderungen an Brandwiderstand (EI 30, EI 60, EI 90) oder Trennwände zwischen Brandabschnitten im Mehrfamilienhaus ist Fachberatung nötig. Die zulässigen Stützweiten ohne Zwischenverstärkungen sind lastabhängig und normativ begrenzt; Überschreitung gefährdet die Sicherheit. Für alle Arbeiten mit tragenden Wänden ist die Beratung durch einen Statiker obligatorisch.

Das Institut für Bautechnik (DIBt) ist die zuständige Stelle für bauliche Zulassungen und Richtlinien in Deutschland; das Deutschen Institut für Normung (DIN) setzt die technischen Standards.

Montage und Material

Die Montage erfolgt nach Vorgaben der Systemhersteller — Befestigung mit Dübel und Schrauben oder Stahlklemmen je nach Untergrund (Betondecke, Stahlbetondecke, Holzbalkendecke). Die Qualität der Montage ist entscheidend für die Steifigkeit und Ebenheit. Schiefhängungen, Verdrehungen oder zu weite Abstände führen zu sichtbaren Verformungen und Rissbildung in den Platten.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Führungs- und Ständerprofilen in einer Trockenbaudivisorwand?

Führungsprofile (U-Profil oder UW) sind die horizontalen Profile, die am Boden und der Decke befestigt werden. Sie bilden eine Schiene, in welche die Ständer eingesetzt werden. Ständerprofile (C-Profil oder CW) sind die vertikalen Profile, die in den Führungen sitzen und die tragende Struktur bilden. Die Gipskartonplatten werden auf die Ständer geschraubt. Führungen und Ständer zusammen bilden das Stahlgerüst, das Stabilität und Form gibt.

Welcher Achsabstand zwischen Ständern ist üblich?

Der Standardabstand ist 60 cm Achsmitte-zu-Achsmitte. Das reicht für Wohnungsbau mit 12,5 mm Platten in trockenen Räumen. Der Abstand 40 cm wird gewählt, wenn höhere Steifigkeit nötig ist: bei größerer Raumhöhe, in Bereichen mit Stoßbelastung oder höheren Schallschutzanforderungen. Die Hersteller geben in ihren technischen Datenblättern die maximal zulässige Höhe für jeden Abstand an.

Wie viele Ständerprofile brauche ich für eine 4 m breite Wand?

Bei 60 cm Achsabstand: ganzzahlig (4,0 ÷ 0,60) + 1 = 6 + 1 = 7 Ständer pro Wand. Jeder Ständer ist eine 3-Meter-Barre (bei 2,70 m Raumhöhe passt einer pro Barre). Sie benötigen also mindestens 7 Barren. Mit 10 % Verschnittzuschlag (in dieser Rechner enthalten) ergibt sich ein Ergebnis von 8 Barren.

Sind Profile verschiedener Hersteller untereinander kompatibel?

Ja. Das Stahlprofilsystem ist genormt nach DIN EN 14195:2005. Führungs- und Ständerprofile der gleichen Nennbreite sind untereinander austauschbar — ein CW 48-Ständer passt in eine UW 48-Führung, unabhängig vom Hersteller. Voraussetzung ist, dass die Nennbreite gleich ist. Unterschiedliche Breiten (48 mm mit 70 mm gemischt) sind nicht kompatibel.

Kann ich Führungen von 48 mm mit Ständern von 70 mm kombinieren?

Nein. Die inneren Abmessungen der Führung UW 48 sind zu eng für einen Ständer CW 70. Das Profil sitzt nicht richtig, was zu Verformungen und schlechter Flucht führt. Alle Profile einer Wand müssen die gleiche Nennbreite haben — sowohl Führungen als auch Ständer.

Ab wann brauche ich einen Statiker für Trockenbaudivisorwände?

Immer wenn die Wand höher als 3 m ist, wenn Brandschutzanforderungen (EI 30, EI 60, EI 90) gelten, oder wenn die Wand eine Brandtrennwand in einem Mehrfamilienhaus ist. In diesen Fällen gelten andere Abstände und Profiltypen — die Festigkeitsanforderungen übersteigen das Standard-Wohnungsbaumaß. Für alle tragenden Wände ist statische Beratung obligatorisch.

Wie viel Verschnitt sollte ich einplanen?

Diese Rechner rechnet bereits 10 % Verschnitt ein. Das ist das Minimum für einfache Geometrien ohne Aussparungen. Bei vielen Ecken, Aussparungen für Leitungen oder unebenen Flächen sollten Sie mindestens 15 % zusätzliche Menge bestellen, um Nachbestellungen zu vermeiden.

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Von RivoCalc · Geprüft nach unseren redaktionellen Richtlinien · Aktualisiert am 6. Juli 2026

Die Ergebnisse dieser Rechner sind Schätzwerte basierend auf den eingegebenen Abmessungen und dem gewählten Achsabstand. Die tatsächliche Materialmenge hängt ab von: Öffnungen für Türen und Fenster (erfordern Verstärkungen), Unregelmäßigkeiten des Untergrunds, lokalen Bauvorschriften und den Anforderungen des Planers. Vor Materialbeschaffung und Montage sollten Sie die aktuellen Vorgaben der einschlägigen Normen (DIN EN 14195:2005) und ggf. ein statisches Konzept prüfen oder einen Fachmann zurate ziehen. Die Rechner ersetzt nicht die Planung durch einen Statiker oder Architekten.